750 Gelbgold, Brillanten
(Trauringe: 0246737 / 0270959)
750 Gelbgold, Brillanten (Trauringe: 0246737 / 0270959)
Schmuck Magazin Ausgabe Mai/Juni 2007

Platinschmuck, in der Regel mit einem Reinheitsgrad von 95% verarbeitet (18-karätigem Gold beträgt nur 75%), ist der Inbegriff von Reinheit, Seltenheit und Beständigkeit. Speziell in Deutschland ist das Edelmetall, das nie anläuft und seinen wunderbar weiß schimmernden Glanz für immer behält, aber mehr als nur das hochwertigste Schmuckmetall. Seit Ende der 1970er Jahre wurde Platinschmuck bei den besten deutschen Schmuckmanufakturen zu einem unverzichtbaren Teil ihrer Produktphilosophie.
Platinschmuck ist untrennbar mit der Geschichte des modernen Schmucks in Deutschland verbunden. Dies zeigt sich natürlich besonders auf der wichtigsten deutschen Messe, die zunehmend auch von internationalen Einkäufern besucht wird. Und diese sind begeistert von dem einzigartigen Niveau, der Qualität und Kreativität des modernen Schmuckdesigns, das in München konzentriert zu sehen ist.
Der Platin Gilde (PGI) ist es nicht unwesentlich zu verdanken, dass modernes Design und das kostbarste Edelmetall Platin eine für alle Beteiligten fruchtbare Verbindung eingehen. Denn die Seltenheit und Kostbarkeit bewirken zwar einen hohen Preis, der aber ist nun gerade das beste Argument für wirklich anspruchsvolle Käufer im international geprägten Luxusmarkt. Es ist seine wichtigste Funktion, betonte die Platin Gilde 2007 in München, dass hochwertiger Schmuck Ausdruck von Stil und Persönlichkeit darstellt. Im Gegensatz dazu würden sich Modetrends in immer kürzeren Abständen wiederholen und zunehmend austauschbarer werden. »Frauen, die Wert auf Individualität und Lebensart legen, entscheiden sich für das Metall der Superlative.«
Mit anderen Worten: Es geht wieder um echten Stil, der seit den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts und nach dem Ende von Modediktaten der wahre Traum moderner Frauen geworden ist. Gleichzeitig wächst die Sehnsucht nach dem Unvergleichlichen und Einmaligen. Frauen wollen ihre Individualität betonen, sich abheben vom austauschbaren, vergänglichen Geschmack der Masse. Diesen Wunsch erfüllt in idealer Weise kostbarer Schmuck.

Zur Entwicklung des gegenwärtigen Platindesigns stellt die Platin Gilde fest: »Selbstbewusst stehen pure und klare, gleichzeitig weiche und luxuriöse Formen im Vordergrund. Große Formate, grazile Silhouetten und vielfältige Farbschattierungen sind wichtige Themen. In zeitloser Modernität und mit erstaunlicher Vielseitigkeit erfüllt Platinschmuck den Wunsch nach Originalität, Kostbarkeit und Dauerhaftigkeit.

Elemente der Natur bieten wundervolle Inspirationen und werden reduziert und neu interpretiert. Broschen und Symbole wie Kreuze oder Münzen bleiben beliebt. Derzeit unverzichtbar sind Farbsteine, deren Nuancen von der Mode inspiriert sind. Besonders begehrt sind sanfte Naturtöne, wie sie Rauchquarz oder Mondstein offerieren, sowie das warme Rot zum Beispiel des Rubellits und das exaltierte Violett des Amethysts; ewige Klassiker bleiben die zauberhaften Blaunuancen des Aquamarins von transparentem Wasserblau bis hin zu himmlisch intensiven Tönen. Daneben brillieren weiche Pastellfarben und das monochrome Spiel von Schwarz oder Weiß. Von Platin umfasst können die wertvollen Edelsteine ihre ganze Leuchtkraft entfalten. In Platinschmuck erhalten diese Farbtrends eine zeitlose Aussagekraft. Das kostbarste aller Metalle ist Garant für Individualität, Dauerhaftigkeit und Glamour in seiner klarsten, reinsten Form.«


Platin für Männer

Wichtiges Thema waren am Stand der PGI Deutschland in München die innovativen Stücke des Platin Designwettbewerbs 2007. Modebewusste Trendsetter oder Klassikfans, Männer haben Sinn für Schmuck, für anspruchsvolles Design und ein ausgeprägtes Gespür für hochwertige Materialien. Doch wie viel Ring, Kette oder Accessoire darf es sein beim Mann? Was schmückt ihn wirklich? Diese Frage richtete die Platin Gilde International Deutschland (PGI) an  oldschmiede, Schmuckdesigner und freie Künstler in Deutschland, Österreich und der Schweiz in ihrem Designwettbewerb »Platin für Männer«.

Die Teilnehmer sollten außergewöhnliche und innovative Schmuckideen und Accessoires für den Mann kreieren, aus dem kostbarsten aller Schmuckmetalle – aus Platin. Aus zahlreichen Einsendungen wurden die drei Gewinner ausgewählt. Zusätzlich hat die PGI zwölf Belobigungen ausgesprochen. Der Clou: Gewonnen hat den Wettbewerb »Platin für Männer« eine Frau. Anna Maria Gygax aus der Schweiz belegte mit »men-ding« den ersten Platz. Das Ding für den Mann soll eine neue Generation des Schmückens einläutet. Platin 950 und simples PET (Kunststoff/Polyester) verschmelzen an einer Hanfschnur zu einer echten Symbiose von Gegensätzlichem. Den zweiten Platz in diesem Wettbewerb belegte Carlo Wild aus Mackenrodt, der die Platinbrosche »Courage« kreierte.
Er hat einen Löwenkopf aus schwarzem Turmalin in ein Platinkreuz mit stilisierten Wappenlilien in Szene gesetzt – speziell für couragierte Männer. Der dritte Platz ging an das Designteam der Firma Meister, Deutschland/Schweiz, das den Platinring »Yes or No« kreierte, mit dem man(n) seine Entscheidungen trifft. Mit technischer Finesse wurde in den Ring ein Fein-Kugellager eingesetzt; so kann ein Brillant, durch leichtes Antippen des breiten äußeren Ringbandes, seine Runden drehen, bis die Entscheidung fällt – yes or no. »Die Einsendungen zu diesem Wettbewerb haben uns gezeigt, dass Schmuck für Männer mehr bedeutet als Uhr, Trauring und Manschettenknöpfe; ein spannender Materialmix und eine Symbolik mit männlichem Charakter sind wichtig – ein starkes Signal für die Schmuckbranche«, erklärt Gertrud Groß-Stahl, Geschäftsführerin der PGI.
Die Platin-Schmuckstücke der zwölf Belobigten zeigen zudem, dass Schmuckideen für den Mann innovativ, verspielt – und manchmal auch pragmatisch sein müssen. Nach der Präsentation in München werden die prämierten Schmuckstücke ein Jahr lang in Deutschland, Österreich und der Schweiz für das Publikum bei ausgewählten Juwelieren zu sehen sein.


Trauringe aus Platin

Dass das Alter der Brautpaare im Schnitt steigt, ist nicht zuletzt der Grund für eine sorgsamere, bewusste Auswahl hochwertiger Trauringe. Als Gipfel der Exklusivität gelten Trauringe aus Platin. Kostbar und selten ist das Metall, strahlend weiß sein Schimmer – für immer. Während sich in früheren Zeiten Männer und Frauen oft aus pragmatischen Gründen zusammenschlossen, zählt heute nur die Liebe: Die Hochzeit des 21. Jahrhunderts ist eine Entscheidung der Gefühle – ohne gesellschaftliche Erwartungen oder familiären Druck. Mann und Frau finden meist zusammen, wenn sie ihren Platz im Leben gefunden haben. Einmal gefunden und zueinander bekannt, soll die Freude darüber auch nach außen gezeigt werden. Große Aufmerksamkeit fällt dabei auf die Trauringe. Sie gelten auch modernen Hochzeitspaaren als bleibende Erinnerung an dieses Ereignis und als tagtägliches Unterpfand des gemeinsamen Lebens. Daher sind die Ansprüche an dieses Schmuckstück besonders groß: »Für das gemeinsame Leben wünschen sich die meisten Paare das beste und das langlebigste Edelmetall«, hat Frank Schiffke von Meister Bauer Juweliere in Frankfurt festgestellt. »Und das ist eben Platin. Deshalb steigt die Bereitschaft der Paare, das Budget für Trauringe zu erhöhen und sich für das seltene Edelmetall zu entscheiden. Platin fasziniert die Menschen.« Darüber hinaus verkörpert Platin gleichsam als Sinnbild die einmaligen Gefühle füreinander: Platin ist rein, selten und für immer. In der unvergleichlich hochwertigen Legierung Platin 950 ist es das kostbarste, wahrhaftigste und beständigste aller Metalle und damit Symbol dessen, was sich Verliebte für ihr ganzes gemeinsames Leben erträumen. Außerdem überzeugt seine unvergleichliche Ästhetik mit samtiger Oberfläche, sanftweißem Schimmer und der Aura der Zeitlosigkeit.


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